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Montessori ist Fairtrade-Schule

Seit 25. Juni, mit Urkunde und Fahne.

 

Schüler*innen, Elternvertreter*innen, politische Repräsentanten ... alle wollten bei der offiziellen Auszeichnungsfeier dabei sein. Die offizielle Urkunde und das offizielle Schild für den Eingangsbereich dokumentieren den Status: Die Montessori Schule Lauf ist - Stand 12.30h vom 25.6.19 - die 608. Fairtradeschule in Deutschland, so ungefähr die 200. in Bayern und die allererste in Lauf.

 

Die Schulleiterin Bettina Steinward-Schröder gab sichtbar stolz und bewegt einen Abriss des Weges hin zu dieser Auszeichnung  und bedankte sich vor allen anderen bei der Fachlehrerin Petra Kellermann, die begeisternd und motivierend die Schüler*innen und dann die Fairtrade-Gruppe unterstützt hat.

 

Der stv. Landrat Norbert Reh zeigte sich beeindruckt vom Schüler*innen-Engagement. Denn den Anstoß zur Fairtrade-Schule hatte vor vier Jahren eine Schülerin gegeben, die sich in ihrer "Großen Montessori-Arbeit" mit dem Thema fairer Handel befasst hatte. Als faires Gastgeschenk hatte er fair gefertigte Fußbälle dabei, die große Begeisterung auslösten.

Bürgermeister Benedikt Bisping zeigte sich hoch erfreut, ist eine Fairtrade-Schule für das städtischen Vorhaben Fairtrade-Town zu werden, doch ein hilfreicher Faktor. In seiner kurzen Rede ging er anhand einer persönlichen Reisebegegnung auf die Notwendigkeit fairer Preise gerade auch für landwirtschaftliche Produzenten in den sogenannten Dritte-Welt-Ländern ein. Fair gehandelte Produkte und faire Produktionsbedingungen sind, so sein Beispiel, wichtig für die Lebensqualität und für die Bildungschancen der Menschen in diesen Ländern.

 

Diese Notwendigkeit unterstrich der Sprecher des  Steuerungsteams für die Fairtrade-Town nachdrücklich. Mit einer in Indien gefertigten "Spar-Katze" erinnerte er die Schüler*innen daran, dass auch kleine Spenden für faire Hilfsprojekte wichtig sind.

 

Bevor der feierliche Moment der Urkundenübergabe stattfand, berichtete Miriam S. noch von den Anfängen. Wie sehr sie damals vor vier Jahren das Thema gepackt hatte, wie elektrisiert sie war, als sie die Möglichkeit von "Fairtrade Schools" entdeckte, und wie sehr sie sich wünschte, dass ihre Monte-Schule beitragen möge zu einer faireren Welt. Für sie sei dieser Tag so kurz vor dem Ende ihrer Schullaufbahn ein richtiger Glückstag.

 

Und so war es für alle Anwesenden nur logisch, dass Miriam stellvertretend für die ganze Monte-Schule die Urkunde als Fairtrade-Schule von Herrn Meister, dem Vertreter der Fairtrade-Organisation, überreicht bekam.

 

Viele freudige Gesichter hörten dann noch Beiträge aus Lerngruppen der Grund- und der Mittelschule, die sich alle bei Projekten und in der Wertewoche mit dem Thema "Fairness"  und faires Wirtschaften beschäftigt hatten. Und alle kamen schließlich am fairen Buffet im Atrium der Grundschule zusammen. (Nur die faire Schokolade musste vor der Sonne gerettet werden.)

 

 

Meldung vom: 25.06.2019