Konzeption und Ziele

Konzeption und Ziele

Anders lernen - selbstständig agieren - erfolgreich abschließen

Als Eltern wollen Sie das Beste für ihre Kinder: Dass es ihnen gut geht, dass sie ihre Fähigkeiten entdecken, dass sie ihre Stärken ausbilden, dass sie sich in allen Lebenslagen zurecht finden und Verantwortung in ihrem sozialen Umfeld übernehmen können. Und die Kinder? Die wollen - selbst schon im Kleinkindalter - auch eigene Wege gehen können. Sie wissen, ob sie jetzt lieber alleine oder lieber mit anderen zusammen lernen mögen. Sie haben auch ein eigenes Tempo oder aktuelle Vorlieben für ein bestimmtes Thema. Und sie suchen sich eigene Orte im oder außerhalb der Klassenzimmer.  

Den Kindern die bestmöglichen Entwicklungschancen bieten - das ist es, was wir wollen.

Beispiele für Aktionen & Projekte finden Sie hier.

Zwei Pädagogen pro Lerngruppe - viel Raum & Praxis

Und genau deswegen gibt es in unserer Montessori-Schule in Lauf in jeder Lerngruppe zwei Pädagogen, damit viel Zeit für jedes Kind bleibt. Deswegen gibt es zu jedem Klassenraum noch einen Gruppenraum dazu und den Obstgarten neben dem Pausenhof. Räume sind wichtig für´s Wohlbefinden und für individuelle Lernsituationen. Wir haben fest eingeplante lange Freiarbeitsphasen, wir praktizieren seit langem altersgemischte Lerngruppen und wir unterstützen längerfristig angelegte Schülerprojekte, die auch außerhalb der Schule stattfinden.

Es geht uns immer um das ganzheitliche Lernen: mit Hirn und Hand, in Theorie und Praxis, selbstbestimmt und pädagogisch begleitet. Die Persönlichkeiten unserer AbschlussschülerInnen und ihre Prüfungsergebnisse sprechen denn auch für dieses Konzept.

Jahrgangsmischung - voneinander lernen, miteinander wachsen

 

Lerngruppen sind bei uns kleine Spiegelbilder der Gesellschaft: jüngere und ältere Kinder sind zusammen, hochbegabte und lernverzögerte treffen aufeinander, Kinder aus unterschiedlichen sozialen Milieus oder mit Migrationshintergrund lernen sich kennen, Einheimische und Zugezogene vergleichen ihre Erfahrungen.

In der Grundschule sind die Jahrgänge 1 bis 4 in Lerngruppen vereint, in der Mittelschule lernen die Heranwachsenden bei uns in der Mischung 5/6, 7/8 und 9/10. Unser Anspruch als staatliche genehmigte Privatschule in einem eher ländlich geprägten Raum ist es, wirklich jedem offen zu stehen, der eine pädagogische Alternative zur Regelschule sucht. Und die bunte Begabungs- und Erfahrungsmischung unserer Kinder stellt an uns die Forderung, eine breite Differenzierung für das individuelle Lernen zu bieten.

Freie Wahl der Arbeit

Das selbstbestimmte Lernen in der "Vorbereiteten Umgebung" ist das zentrale Element der Montessori-Pädagogik. "Hilf mir, es selbst zu tun" ist der Satz, der für viele Eltern zunächst befremdlich klingt oder dessen Konsequenz als "Spielen" missverstanden wird.

Auch die "freie Wahl der Arbeit " ist typisch für die Montessori-Pädagogik. "Freiarbeit" ist offener Zeitraum, in dem die Kinder sich mit dem Thema befassen, das sie gerade besonders interessiert. Heißt: Während sich der eine mit Rechenaufgaben beschäftigt, übt ein anderer Sprachregeln und eine dritte lernt mit naturwissenschaftlichen Materialien.

Diese Ungleichzeitigkeit der Lernschritte und die Parallelität verschiedener Themen stellt hohe Anforderungen an die pädagogische Begleitung: Alles Material muss verfügbar sein und zwar in unterschiedlichen Niveaus. Die Lernfortschritte der Einzelnen müssen präsent sein, um jeweils gestützt und angeregt zu werden. Einfühlung und respektvolle Impulse sind beständig vonnöten.

 

Freiarbeit und gebundener Unterricht

Neben den Freiarbeitsphasen gibt es auch bei Montessori die Zeiten gebundenen Unterrichts, in denen neue Materialien eingeführt und neue Themen vorgestellt werden. Auch der Fachunterricht ist eine gebundene, von den Pädagogen vorstrukturierte Unterrichtsphase.

Je älter die Kinder werden und je höher die Jahrgangsstufe, die sie erreichen, desto mehr verschieben sich die Gewichte von großen Freiarbeitsblöcken zu festen Unterrichtsphasen; Projekte, Jahresthemen, Präsentationen oder Portfolio-Arbeiten sind individuelle, freie Formen in den höheren Lerngruppen.

 

 

Inklusion - Überzeugung und jahrelange Erfahrung

Noch bevor es das Wort gab, haben wir die Sache schon praktiziert. Denn für Maria Montessori gibt es unterschiedliche Lernwege und Lernschritte der Kinder sowie unterschiedliche Unterstützungsangebote seitens der Schule, aber keine Trennung der SchülerInnen nach Begabungsniveaus.

Gemeinsames Lernen gehört zur Basis unseres schulischen Arbeitens. Erfolg bemisst sich nicht einfach am höchsten Schulabschluss oder dem besten Notenschnitt. Erfolg ist auch, einem Kind seine Stärken bewusst zu machen, Handicaps nicht als soziale Benachteiligung erleben zu müssen oder sich einer Gemeinschaft anvertrauen können.

Hinweis für Interessenten an der Mittelschule:
Da wir unsere Grundschul-Lerngruppen von Beginn an inklusiv führen und unsere Inklusionsschüler/-schülerinnen im Anschluss an unsere Mittelschule wechseln, bitte wir um Verständnis dafür, dass wir in die Mittelschule keine Schüler mit erhöhtem Förderbedarf oder Schulbegleitung als Quereinsteiger aufnehmen können.

 

Inklusion an unserer Schule

Kontakt: Jutta Dittmer

Stichwort Schulbegleiter

Für die Sinne: Sport und Musik

Zwei Bereiche spielen bei uns eine besondere Rolle: Der Sport und die Musik. Bewegung und Klang begleiten in vielfältiger Form das Schulleben über alle Jahrgangsstufen und Lerngruppen hinweg. Was körperlich wahrgenommen wird, prägt sich besser ein.

Musische Erziehung

"Das Schöne muss man lernen" - so oder so ähnlich lauten regelmäßig Titel in namhaften Wochen- und Tageszeitungen. 

Das Schöne macht Freude und sorgt ganz nebenbei für grundlegende Qualitäten, wie eine engagierte Zivilgesellschaft sie braucht. Deswegen gehören Töpfern, Malen und Zeichnen, Collagieren, textiles Arbeiten, Singen und Musizieren, Theater spielen und Theater besuchen zum Standardangebot an unseren Schulen. 

Aktuelle Untersuchungen belegen, wie stark z. B. gemeinsames Musizieren das Selbstvertrauen stärkt und die Fähigkeit vermittelt, sich zu organisieren.

Im Schuljahr 2012/13 begannen wir mit dem Aufbau einer Schulband,die mittlerweile fester Bestandteil des Ganztagesangebot ist und bei vielen Veranstaltungen auftritt. Gut etabliert sind der Mittelschul- und der Grundschul-Chor und die Bläserklasse.

Zum Schuljahr 2014/15 starteten wir den musisch ausgerichteten Ganztageszweig; wir verstärken seitdem den Instrumentalunterricht und integrieren Tanz und Inszenierung in unser Angebot.

"Gestaltung" ist also nicht nur ein Schulzweig an unserer Monte-FOS, sondern eine feste kreative Option in Grund- und Mittelschule.

Gastraum für Künstler

Wie sehr wir auf die schönen Künste setzen, zeigen auch unsere Gäste, denn seit vielen Jahren probt bei uns das Orchester der Volkshochschule, gibt es Konzerte des Musik- und Theatervereins Hersbruck und üben die SchülerInnen der Pianistin Valeria Kalantarowa bei uns - "Jugend musiziert"-Preisträger inklusive. Auf die Konzerte dieser Gastkünstler freuen wir uns jedes Jahr besonders, denn die Begegnung mit Themen und Menschen aus nichtschulischen Zusammenhängen gehören zu unserem Lernverständnis unbedingt dazu.

 

Sport

Stillsitzen ist nur eine bedingte Option. Bewegung, Ortswechsel, Begreifen in einem wörtlichen Sinn und den eigenen Körper spüren und beherrschen lernen - das sind essentielle Aspekte in unserem Lern- und Schulverständnis. Deswegen gehören Sportangebote einfach dazu:

Hockey, Fußball, Radfahren, Bogenschießen, Skifahren - diese Sportarten pflegen wir seit Jahren. Wir veranstalten regelmäßig den Monte-Cup und das Hockey-Turnier. Außerdem sind wir Mountainbike-Stützpunkt.